Schwefelarmes Heizöl macht's möglich  

 

 

 

Mit dem neuen „Heizöl EL schwefelarm“ arbeitet eine Ölheizung besonders energiesparend und umweltschonend. Da dieses Heizöl wesentlich weniger Schwefel als herkömmliches Heizöl enthält, entstehen bei der Verbrennung fast gar keine Rückstände. Während normales Heizöl einen Schwefelgehalt von bis zu 1000 mg/kg hat, sind im schwefelarmen Öl nur noch maximal 50 mg/kg enthalten. Damit bleiben die Flächen im Heizkessel, an denen die Flamme ihre Wärme an das Heizungswasser abgibt, sauber. Es bilden sich keine Schichten mit Verbrennungsrückständen, die die Wärmeübertragung mit zunehmender Verschmutzung verschlechtern.

Eine bessere Energieausnutzung reduziert automatisch den Heizölverbrauch. Und das ist natürlich nicht nur gut fürs Portmonee, sondern auch für die Umwelt. Gerade weil die geringere Ölverbrennung auch eine geringere Abgasentstehung bedeutet, soll das schwefelarme Heizöl künftig zum Standard werden. Die Bundesregierung unterstützt dieses Vorhaben seit Januar 2009 durch einen niedrigeren Mineralölsteuersatz für schwefelarmes Öl. Hausbesitzer, die jetzt umsteigen, sparen folglich doppelt: geringerer Ölverbrauch und günstiger Ölpreis

Wer seinen Ölheizkessel künftig mit schwefelarmem Heizöl betreiben möchte, sollte sich mit einem Meisterbetrieb der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik in Verbindung setzen. Denn es ist ratsam, den Heizkessel unmittelbar vor der Umstellung warten zu lassen. Schließlich sollen die Ablagerungen, die durch die Verbrennung des normalen Heizöls entstanden sind, dem Energietransport künftig nicht mehr im Wege stehen. Zudem sollten ältere Heizöltanks vor dem Ölsortenwechsel gereinigt werden. Ob das erforderlich ist, kann der Fachmann vor Ort schnell feststellen. Ist eine Tankreinigung nicht nötig, empfiehlt es sich jedoch, den Vorrat des bisher verwendeten Standardheizöls so weit wie möglich aufzubrauchen.

 
       
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