Sind die Keller noch zu retten?

 
 

Die Wolkenbrüche nehmen zu

Die Monate Juli und August haben wieder einmal deutlich gemacht, welche Folgen der globale Klimawandel mit sich bringt. Mitte Juli diesen Jahres tobte über dem Kreis Paderborn ein Unwetter, dass mit Starkregen und Hagel fast viermal so viel Wasser aus den Wolken fallen ließ, als das bisher jemals aufgezeichnete, schlimmste Unwetter in dieser Region. Ähnliche Regenergüsse trafen in kurzer Zeitfolge auch das Ruhrgebiet, Düsseldorf und Gebiete des Münsterlandes. Die Kanalisation war überfordert, viele Keller liefen voll Wasser und es entstanden Schäden in Millionenhöhe.

 

 

 

Was kann ein Hausbesitzer tun, um sich vor den Folgen solcher Wolkenbrüche zu schützen?
Die Grundvoraussetzung ist eine fachgerechte Planung und Ausführung des Entwässerungssystems. Leider ist die Entwässerung für Hausbesitzer ganz einfach nur der anspruchslose „Abfluss“, an dem auch das Do-it-yourself ungefährlich erscheint. Die Experten der badwelt Hochstift raten deshalb dringend, bereits im Vorfeld den sachkundigen Rat eines Profis einzuholen. Dieser stellt im Vorfeld fest, wie hoch das Wasser ansteigen kann, wenn sich der Kanal mit Wasser füllt. Meistens stellt diese Höhe die Straßenoberkante zuzüglich eines Zuschlags für ein gewisses Aufstauen von Wasser dar. Man spricht bei dieser Höhe von der Rückstauebene. Da auf dieser Höhe das Wasser austritt und sich auf dem Gelände verteilt, kann es in den am Kanal angeschlossenen Entwässerungsrohren auch nicht höher ansteigen. Unterhalb dieser Rückstauebene dürfen ohne spezielle Absicherung im Haus keine Abflüsse an das Entwässerungssystem angeschlossen werden.

Werden im Keller unterhalb dieser Rückstauebene Abläufe gebraucht, wie z.B. für Waschmaschine und Ausguss, dann empfehlen die Fachhändler der badwelt Hochstift einhellig, diese indirekt anzuschließen. Das bedeutet, dass das Wasser einer Pumpe zugeführt wird. Die so genannte Druckleitung der Pumpe wird über eine Rückstauebene geführt und erst dann an den Kanal angeschlossen. Dank dieser Rohrführung kann Abwasser auch bei Rückstau nicht in Richtung Pumpe und folglich auch nicht in Richtung Keller drücken.

Die badwelt Hochstift rät jedoch ihren Kunden, sich nicht nur darauf zu verlassen, in eine Pumpe und in ein paar Meter zusätzliches Rohr zu investieren, sondern auch regelmäßig das Entwässerungssystem des Hauses zu warten. Eine solche Überprüfung sollte regelmäßig alle 20 Jahre von einem Fachmann des Heizungs- und Sanitärbereiches durchgeführt werden. Nur so erhalten Hausbesitzer die größtmögliche Sicherheit. Dabei kommt es auch darauf an, die installierte Pumpe in bestimmten Zeitabständen zu reinigen. Der schönste Rückstauschutz nützt nichts, wenn das Abwasser im Falle des Falles über eine undichte Leitung quasi von unten in das Haus drückt.

Unsere 65 Fachbetriebe der badwelt Hochstift stehen Ihnen für Fragen rund um das Thema Überflutungsschutz der Keller gerne zur Verfügung. Vereinbaren Sie mit uns einen Termin. Unser Fachmann sieht sich Ihre Anlage an und kann vor Ort konkrete Vorschläge für Absicherungsmaßnahmen machen. Ferner kann er gleich sagen, was regelmäßig gemacht werden muss, damit die Anlage auch sicher bleibt.

 
     
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